HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

UND DIE ANTWORTEN DAZU

Welche Strategie wird bezüglich Energieversorgung der Wohnüberbauung verfolgt?

Gemäss den Gestaltungsplanvorschriften gilt hinsichtlich Energie ein erhöhter Gebäudestandard. Die Neubauten sind nach Minergie®-Standard zu zertifizieren oder es sind auf der Basis eines umfassenden Energiekonzepts Massnahmen mit einer zumindest gleichwertigen energetischen Wirkung umzusetzen.

 

Die Bauherrschaft steht deshalb in engem Kontakt mit den Gemeindebehörden, um rechtzeitig eine nachhaltige Energielösung in die Wege zu leiten. Erdwärmesonden sind an diesem Standort im Gewässerschutzbereich nicht zulässig. Ebenso kann aufgrund der zu geringen Mächtigkeit des Grundwassers keine Grundwasserwärmepumpe realisiert werden. Fossile Brennstoffe sind aufgrund des Energiegesetztes und des zu erreichenden Minergie®-Standards sowieso keine Option.

 

Als mögliche Konzepte zur Wärmeversorgung werden deshalb Lösungen mit Hybridkollektoren (Solarthermie und Photovoltaik), Erdregistern und Wärmepumpen geprüft. Ebenfalls in Betracht gezogen werden Wärmeverbundlösungen mit einer Holzschnitzel- oder Pelletsheizung.

Ist der vorliegende Gestaltungsplan nur ein erstes Projekt, und später wird die Kuppe doch noch bebaut?

Nein. Wenn der Gestaltungsplan, so wie er vorliegt, angenommen wird und in Rechtskraft erwächst, dann bleibt die Kuppe zukünftig geschützt und kann nicht bebaut werden.

Wann beginnt die Bauphase und wie lange dauert sie?

Nach Annahme des Gestaltungsplanes durch die Horgner Gemeindeversammlung rechnen wir mit einer weiteren 1-jährigen Planungs- und Bewilligungsphase. Die darauffolgende Bauphase dürfte rund 2 Jahre in Anspruch nehmen. Das mag auf den ersten Moment lang erscheinen.

 

Doch im Vergleich zur Realisierung von Einzellösungen relativiert sich diese Zeitspanne sehr. Würde das Grundstück mit Einzelprojekten bebaut, würde jedes seine eigene Zeitplanung verfolgen und es wäre mit einer de facto viel länger dauernden Bauzeit zu rechnen.

Gibt es bereits detaillierte Unterlagen zu den geplanten Eigentumswohnungen?

Im Falle einer positiven Abstimmung an der Gemeindeversammlung muss der Gestaltungsplan zuerst in Rechtskraft erwachsen. Auf dieser Basis wird anschliessend die Baueingabeplanung in Angriff genommen. Insofern werden detailliertere Unterlagen frühestens im Frühling/Frühsommer 2020 zur Verfügung stehen

Was geschieht mit den Grundstücken, wenn der Gestaltungsplan an der Gemeindeversammlung abgelehnt wird?

Sämtliche Grundstücke im Gestaltungsplanperimeter befinden sich in rechtskräftigen Bauzonen.

 

Die Grundstücke können deshalb jederzeit weiter parzelliert und nach den geltenden Bau- und Zonenordnung überbaut werden. Eine wie vorliegend harmonische Gesamtüberbauung mit der Freihaltung der Hügelkuppe wird in diesem Fall jedoch nicht umgesetzt werden.

Luftaufnahme Hirzel mit Heerenrainli

Das Immobilienprojekt Heerenrainli schlägt einen Gestaltungsplan mit hoher Wohnqualität und harmonischer Einbettung in die Natur vor.

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